Als Freelancer entscheidest du selbst, wo du arbeitest, sei es zu Hause oder in einem Büro. Ein Büro außerhalb des Hauses hilft dir, Arbeit und Privatleben besser zu trennen. Dennoch bringt das Mieten eines Büros zusätzliche Kosten mit sich. Um herauszufinden, was für dich am besten ist, besprechen wir hier die wichtigsten Vor- und Nachteile des Arbeitens außerhalb des Hauses.
Gute Trennung zwischen Arbeit und Privatleben
Ein großer Vorteil des Arbeitens außerhalb des Hauses ist die klare Grenze zwischen Arbeit und Privatleben. Im Gegensatz zum Arbeiten von zu Hause, wo du in derselben Umgebung schläfst, isst und arbeitest. Dadurch kann es sein, dass du tagsüber zu entspannt bist oder abends und am Wochenende noch Arbeit aufnimmst. Mit einem Arbeitsplatz außerhalb erhöhst du deine Produktivität, da dein Computer buchstäblich ein Stück weiter weg ist. Abends fällt es dir leichter, mit der Arbeit aufzuhören, und auf dem Weg nach Hause kannst du entspannen. Auch wenn du vielleicht noch an die Arbeit denkst, nimmst du sie nicht so schnell wieder auf.
Ein Büro außerhalb ist professionell
Die Einrichtung deines eigenen Arbeitsplatzes macht Spaß und es fühlt sich gut an, ein eigenes Büro zu haben. So ein Büro wirkt auch professionell. Du kannst dort einfach Kunden empfangen, im Gegensatz zu Hause, wo du sie oft im Wohnzimmer oder sogar oben empfangen musst. Mit einem eigenen Büroraum vermeidest du solche unangenehmen Situationen. Es ist außerdem angenehm zu sagen: „Komm morgen mal in mein Büro vorbei.“ Überlege auch, ein Büro in einem Gebäude mit anderen Freelancern und Selbständigen zu mieten. Eine Umgebung mit Gleichgesinnten aus verwandten Branchen kann inspirierend sein.
Ein Büro ist ein zusätzlicher Kostenfaktor
Obwohl es verlockend erscheint, bringt das Mieten eines Büros zusätzliche Kosten mit sich. Denk nicht nur an die Miete, sondern auch an Reisekosten. Außerdem benötigst du Ausrüstung und Einrichtung für einen ergonomischen Arbeitsplatz. Das kann eine erhebliche Investition sein, insbesondere für neu gegründete Freelancer und Selbständige. Oft ist es ratsam, zunächst von zu Hause aus zu arbeiten. Sobald du mehr Aufträge hast und finanzielle Sicherheit, kannst du immer noch einen Büroraum mieten.
Miete einen Büroraum mit guter Lichtquelle
Wenn du als Vollzeit-Freelancer deinen alten Job hinter dir lassen möchtest, kann ein Büro unangenehme Erinnerungen hervorrufen. Das kann deine Arbeit beeinträchtigen. Wähle daher ein Büro mit viel natürlichem Licht. Das kann etwas teurer sein, aber es verhindert, dass du in einem düsteren Raum ohne Fenster sitzt. Überlege auch, ein Büro in einem Gebäude zu mieten, in dem mehrere Freelancer arbeiten, damit du in einer anregenden Umgebung bist.
Teste das Arbeiten außerhalb des Hauses
Zweifelst du, ob das Arbeiten außerhalb des Hauses etwas für dich ist? Probiere dann einmal, in einer Bibliothek oder an einem „Arbeitsplatz“ zu arbeiten. So erlebst du die Reisezeit und eine andere Umgebung und findest schnell heraus, ob es dir gefällt. In einer Bibliothek kannst du ruhig arbeiten, während ein Café oder eine Lunchbar eine kreativere Atmosphäre bietet. Diese Arbeitsplätze bieten schnelles WLAN und guten Kaffee. An langen Holztischen kannst du den ganzen Tag arbeiten und es ist auch ein schöner Ort, um einen Kunden zu empfangen.