Als beginnender Freelancer kann es schwierig sein, Aufträge zu gewinnen. Ohne Portfolio oder Referenzen haben potenzielle Auftraggeber wenig Einblick in deine Arbeit. Daher ist es entscheidend, alles, was dir helfen kann, auf deiner Website zu teilen. In diesem Artikel findest du praktische Tipps, um dein Portfolio zu erweitern und wertvolle Referenzen zu sammeln, selbst wenn du noch keine bezahlten Aufträge durchgeführt hast.

1. Zeige, was du tust

Wenn du mit Freelancing beginnst, ist es wichtig, sowohl dein Portfolio als auch Referenzen auf deiner Website zu präsentieren. Du bist schließlich dein eigenes Produkt, also musst du dich gut präsentieren. Sei nicht bescheiden! Indem du auf deiner Seite zeigst, wer deine Kunden sind und was dein Stil ist, machst du deine Positionierung im Markt deutlich. Eine vollständige Website, die dein Unternehmen profiliert, hilft dir, dich von anderen Freelancern abzuheben. So baust du deine eigene Marke auf.

Portfolio zusammenstellen

Kunden möchten gerne sehen, was du bereits realisiert hast. In deinem Portfolio kannst du beispielsweise Fotos zeigen, die du als Fotograf gemacht hast, Texte, die du als Texter verfasst hast, oder Designs, die du als Architekt oder Grafikdesigner erstellt hast. Sobald du einen Auftrag abgeschlossen hast, füge diesen zu deiner Seite hinzu. Erstelle dafür eine separate „Portfolio“-Seite. Hast du noch keine Aufträge erledigt und somit keine Kunden? Versuche dennoch, Arbeiten zu zeigen, die du für einen früheren Arbeitgeber, Freunde oder Bekannte erstellt hast.

2. Referenzen sammeln

Potenzielle Kunden möchten gerne wissen, für wen du gearbeitet hast und wie sie deine Dienstleistungen erlebt haben. Dies kannst du tun, indem du Referenzen teilst. Erstelle eine separate Seite oder platziere einige Zitate auf deiner Startseite oder auf der Seite „Über mich“ oder „Über uns“. Bitte Kunden direkt nach Abschluss eines Auftrags um einen kurzen Text über ihre Erfahrungen mit dir. Du kannst auch telefonisch nachfragen, was sie von deiner Arbeitsweise hielten. Bitte immer um Erlaubnis, ihr Feedback auf deiner Seite zu veröffentlichen. Fasse ihre Worte kurz zusammen und lasse den Kunden überprüfen, ob du sie korrekt wiedergegeben hast.

Eine gute Referenz erhalten

Eine positive Referenz ist natürlich wichtig. Wenn du kundenorientiert bist, ist eine gute Bewertung oft erreichbar. Eine gute Geschäftsbeziehung mit dem Auftraggeber hilft ebenfalls. Die Bewertung hängt von deinen Fähigkeiten, Erreichbarkeit, Schnelligkeit bei der Beantwortung von E-Mails und Angebotsanfragen ab. Zudem ist es wichtig, dass du zuverlässig, pünktlich und sympathisch bist. Für eine ultimative Referenz bist du nicht zu teuer, bietest Garantien, bist serviceorientiert und gibst manchmal kostenlose Beratung.

3. Selbst Inhalte erstellen

Kannst du dir nichts einfallen lassen, um auf deiner Seite zu teilen? Erstelle dann selbst Inhalte. Schreibe einen Blog oder teile „Freie Arbeiten“. Vielleicht hast du Ideen oder Fallstudien, die du ausarbeiten kannst. Oder du hast Prototypen deiner Produkte, damit potenzielle Auftraggeber einen Eindruck von deinen Fähigkeiten bekommen. Eine andere Möglichkeit ist, einem Unternehmen oder einer Organisation anzubieten, ihr Projekt kostenlos durchzuführen.

Durch die Anwendung dieser Tipps auf deiner Website können Interessenten sich ein gutes Bild von dir als Freelancer machen, auch wenn du noch wenige bezahlte Aufträge abgeschlossen hast. Mit mehreren abgeschlossenen Aufträgen und einer gut gefüllten Website baust du ein starkes Image auf. Beachte jedoch, dass eine negative Referenz nach Uneinigkeiten mit einem Auftraggeber entstehen kann. Daher ist es wichtig, als Freelancer gut mit Konflikten umzugehen.